Digital Signage = digitale Beschilderung oder digitale Plakate oder doch viel mehr?

Wer erstmals über den Begriff „Digital Signage“ stolpert, kann sich im Regelfall gar nichts darunter vorstellen. Diese Webseite soll dazu beitragen, etwas Licht in’s Dunkel dieses Marketing-Begriffes zu bringen & die Potentiale aufzuzeigen.
Selbst innerhalb der meist gut über Neues informierten IT-Marketing Branche (wo der inzwischen etablierte Begriff auch zuzuordnen ist) scheitern viele bereits beim Verständnis des zweiten Wortes, bzw. können selten auch nur annähernd beschreiben, wofür der Begriff eigentlich inhaltlich steht. Komplette „Querschläger“ gehen beim Versuch einer Erklärung lustigerweise sehr oft Richtung „Digitale Signatur“ oder „Digitale Signale“ 😉

Umso überraschender dürfte es für den geneigten Leser sein, dass Digital Signage in Marketing-Fachkreisen bereits seit min. 2-3 Jahren (Stand 2012) als eines der heutigen/zukünftigen Top-Themen in der Verknüpfung von Online- & Offline Marketing gilt. Es geht bei DS darum, digitale dynamische Inhalte am POS (Point of Sale), POT (Point of Transit) oder POW (Point of Wait), mit Mehrwerten und Werbebotschaften versehen, zur Zielgruppe zu transportieren.

Ich werde erst einmal mit einem allgemeinen Erklärungsansatz die umfassende Abdeckung des Begriffes näher beschreiben. Da die Begriffsdefinition etwas verschwommen ist, möchte ich erst einmal aufzeigen, was Digital Signage nicht ist.

Es nennen sich einige Anbieter bereits „Digital-Signage-Anbieter“, sobald sie bewegte Bilder via LCD-Monitor, Plasma Bildschirm oder via Projektor/Beamer in z.B. Geschäften (als sog. „Instore Marketing“), Fußgängerzonen (z.B. als elektronische Plakate, bzw. „Public Display“) oder auf Messen präsentieren. Derartige Projektionssysteme ohne eigene Netzwerkanbindung, Broadcast Lösungen von Fernsehsendern oder Kiosk-Systeme ohne Netzwerk- Aktualisierung / Anbindung sind jedoch noch keine Digital Signage Systeme nach heutigem Stand der Begriffsbedeutung. DS geht weit über digitale Plakate oder elektronische Beschriftungen hinaus. Auch eine immer gleiche Endlosschleife eines Firmenvideos auf einem LCD Monitor, z.B. im Wartezimmer eines Arztes hat, wenig mit DS zu tun 😉

Begriffsdefinition für „Digital Signage“

Per Definition besteht ein DS-System aus vernetzten multimedialen Informationssystemen (mit Video/Audio Elementen), deren Inhalte von Software gesteuert oder alternativ auch manuell vorbereitet werden können.
Zwingend notwendig für ein DS-System ist eine Kombination aus einem Präsentationssytem / Anzeigesystem, entsprechender Abspiel-Hardware (PC-System), einer Netzwerkanbindung und letztlich einer Digital-Signage-Software für Wiedergabe, Inhalte-Management und Netzwerk-Steuerung. Eine derartige Software ist dann z.B. auch in der Lage, die multimedialen Inhalte über viele Ausgabesysteme (z.B. für laufend aktualisierte Produktionsinformationen via LCD-Monitore in vernetzten Werkshallen) auszugeben.

Ergo: die Netzwerkanbindung (zur Aktualisierung/Verteilung) der Hardware & die Erstellung / Planung / Steuerung / Ausgabe über entsprechende Software machen ein multimediales Informationssystem erst zu einer Digital Signage Lösung nach heutigem Kenntnisstand!

Die Vision hinter Digital Signage ist es, die Art & Weise Informationen multimedial zu vermitteln grundlegend zu revolutionieren.



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